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St. Galler Nibelungenhandschrift (Cod. Sang. 857)

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Parzival, Nibelungenlied, Klage, Karl der Große, Willehalm

Hrsg. von der Stiftsbibliothek St.Gallen und dem Basler Parzival-Projekt

CD-ROM, Version 2

Inhalt :: Content

Die CD-ROM-Edition enthält farbige Abbildungen in drei verschiedenen Auflösungsstufen des um 1260 entstandenen Codex 857 der Stiftsbibliothek St. Gallen, der ältesten Sammelhandschrift mittelhochdeutscher höfischer Epik, die so bedeutende Texte wie Wolframs "Parzival", das "Nibelungenlied" und die "Klage", Strickers "Karl" und Wolframs "Willehalm" umfasst. Für das "Nibelungenlied", die "Klage" und Abschnitte aus "Parzival" wurden Transkriptionen erstellt, die mit den Farbabbildungen verlinkt sind; die Texte der Fragmente zu "Parzival" und "Nibelungenlied" werden in synoptischer Darstellung mit den entsprechenden Abschnitten des Codex präsentiert. Neu gegenüber Version 1 sind Erweiterungen der Transkriptionen auf Abschnitte aus Wolframs "Parzival", eine Aktualisierung der Begleittexte gemäß dem Forschungsstand von 2005 sowie Verbesserungen in der Bedienung.

 

Verlag :: Publisher

Stiftsbibliothek St. Gallen

Systemvoraussetzungen :: System requirements

Windows 98, Windows ME, Windows NT 4.0, Windows 2000, Windows XP

MacOS X

Preis :: Price*

48,00 SFr

*Der Preis versteht sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer und Versandspesen.
Preisänderungen vorbehalten.
Price exclusive of VAT and shipping charges. Prices are subject to change.

Das Angebot richtet sich nicht an Verbraucher i. S. d. § 13 BGB und Letztverbraucher i. S. d. PAngV.

ISBN/ISSN

978-3-906616-70-4

Bestellnummer bei digento :: digento order number

102028

Verlagsinformation :: Publisher's information

Der Codex 857 der Stiftsbibliothek St. Gallen ist die älteste Sammelhandschrift mittelhochdeutscher höfischer Epik. Das um 1260 angefertigte Manuskript enthält so bedeutende Texte wie Wolframs 'Parzival', das 'Nibelungenlied' und die 'Klage', Strickers 'Karl' und Wolframs 'Willehalm'. Sprache und Einrichtung der Handschrift deuten auf eine professionelle Schreibstube im Alpenraum, der kostbare Initialschmuck auf die Beteiligung norditalienischer Illuminatoren.

Aus dem Nachlass des Schweizer Historikers und Staatsmanns Ägidius Tschudi gelangte der Codex 1768 in den Besitz der St. Galler Stiftsbibliothek. Alsbald wurde sein bedeutender Wert von der noch jungen germanistischen Forschung erkannt. Johann Jakob Bodmer, Karl Lachmann und Friedrich Heinrich von der Hagen gehörten zu den ersten wissenschaftlichen Benutzern. Die Handschrift wurde Grundlage der noch heute maßgeblichen Ausgaben des 'Nibelungenlieds', des 'Parzival' und des 'Willehalm'. Sie diente als Maßstab für die Einrichtung einer normalisierten Schreibung in den modernen Editionen mittelhochdeutscher Texte.

Erst in der jüngsten Fachgeschichte zeigte sich, dass zu dem Manuskript auch zwei geistliche Dichtungen (Konrads von Fußesbrunnen 'Kindheit Jesu' und Konrads von Heimesfurt 'Unser vrouwen hinvart') gehörten, deren Fragmente heute in Berlin und Karlsruhe aufbewahrt werden. Darüber hinaus sind demselben Skriptorium zwei in Wien und Berlin befindliche Fragmente mit Ausschnitten aus Wolframs 'Parzival' und dem 'Nibelungenlied' zuzuordnen.

Die elektronische Edition auf CD-ROM bietet die einzigartige Möglichkeit, diese in verschiedenen Bibliotheken verstreuten Materialien zu vereinen. Der Datenträger enthält Farbabbildungen der Handschrift in drei verschiedenen Größen sowie Hinweise zur Lagenstruktur und zu den beteiligten Schreibern. Über Menuleisten können die einzelnen Texte und Textabschnitte angesteuert werden. Suchbefehle ermöglichen das gezielte Auffinden von Textstellen nach Vers- und Strophenangaben in den etablierten Ausgaben. Die vergrößerten Ansichten der Initialen lassen die Feinstrukturen der anspruchsvollen Illuminationstechnik erkennen.

Für das 'Nibelungenlied', die 'Klage' und Abschnitte aus Wolframs 'Parzival' werden Transkriptionen beigegeben, die mit den Farbabbildungen verlinkt sind. Die Texte der Fragmente zu 'Parzival' und Nibelungenlied' erscheinen in synoptischer Darstellung mit den entsprechenden Abschnitten des St. Galler Codex. Hier zeigt sich der Grad an textueller Beweglichkeit, der in der Frühzeit mittelhochdeutscher Epenüberlieferung selbst innerhalb ein und desselben Skriptoriums möglich war.

Eine wissenschaftliche Einführung in gedruckter und digitaler Form fasst die jüngere Forschungsgeschichte bis zum Jahr 2005 zusammen. Die Erläuterungen machen Geschichte, Aufbau und Bedeutung der Handschrift einer weiteren interessierten Öffentlichkeit verständlich.

Die wichtigsten Neuerungen der zweiten Auflage:

- Erweiterungen der Transkriptionen auf Abschnitte aus Wolframs 'Parzival'.

- Aktualisierung der Begleittexte (auf der CD-ROM und im Booklet) gemäß dem Forschungsstand von 2005.

- Verbesserungen in der Bedienung (z.B. Einsatz von Cursor-Tasten zum virtuellen Blättern in den Seiten des Codex).

- Beigabe eines Browsers für PC und Macintosh, der eine langfristige Nutzung der CD-ROM gewährleistet.

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