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Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert Online / 20th Century German History Online

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Datenlieferung

Inhalt :: Content

Umfangreiche Sammlung von Quellenmaterialien zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Geplant sind folgende Module:

- Soziale und nationale Bewegungen in Deutschland 1878-1933

- Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945

- Tagesrapporte der Gestapoleitstelle Wien 1938-1945

- Deutschland in der Nachkriegszeit 1945-1949

- Geschichte der DDR 1949-1989

- Geschichte der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis zur Gegenwart.

Verlag :: Publisher

De Gruyter Saur

Preis :: Price

Preise auf Anfrage / Prices on request

Das Angebot richtet sich nicht an Verbraucher i. S. d. § 13 BGB und Letztverbraucher i. S. d. PAngV.

ISBN/ISSN

978-3-598-41108-3 

(Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945 / National Socialism, Holocaust, Resistance and Exile 1933-1945)

978-3-598-41113-7

(Tagesrapporte der Gestapoleitstelle Wien 1938-1945 / Daily Reports of the Gestapo Headquarters in Vienna 1938-1945)


Bestellnummer bei digento :: digento order number

104030

Verlagsinformation :: Publisher's information


Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945 / National Socialism, Holocaust, Resistance and Exile 1933-1945
Beirat: Wolfgang Benz, Josef Henke, Peter Longerich, Elisabeth Niggemann, Hermann Rumschöttel, Udo Wengst

Die Datenbank Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945 eröffnet die Reihe. Hierfür wurden grundlegende Quellenbestände zum NS-Staat und zur NSDAP, zur nationalsozialistischen Ideologie und Propaganda, zur NS-Justiz und nationalsozialistischen Gesetzgebung, zu Widerstand und Verfolgung und zu Vernichtung und Vertreibung im "Dritten Reich" zusammengestellt und digitalisiert.*

Bei den etwa 40.000 Quellen mit ca. 450.000 Seiten handelt es sich um

- Sachakten mit Schriftwechseln aus den obersten Behörden des "Dritten Reich", insbesondere die Akten aus der Parteikanzlei der NSDAP,

- Stimmungs- und Lageberichte des Geheimen Staatspolizeiamts, des SD-Hauptamtes der SS und des Reichssicherheitshauptamtes aus dem Reich und aus den angegliederten und besetzten Gebieten,

- Reden, Schriften und Anordnungen von Adolf Hitler von 1925 bis 1945,

- die Tagebücher von Joseph Goebbels von 1923 bis 1945,

- Prozessakten des Volksgerichtshofs und der Oberlandesgerichte Wien und Graz, vor denen mehrere tausende, darunter aufsehenerregende Hochverratsprozesse gegen Regimegegner verhandelt wurden,

- Programmatische Schriften, Reden, Testamente, Tarn- und Flugschriften von Regimegegnern und Emigranten,

- Ausbürgerungs- und Deportationslisten,

- die bisher unveröffentlichte Erschließungskartei zu den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen mit Regesten zu etwa 30.000 Beweisdokumenten der Anklage.

Über die Quelleneditionen hinaus bietet die Datenbank dem Benutzer:

- 12.000 biographische Artikel zu Tätern und Opfern des "Dritten Reichs"

- Übersichten über Struktur und Aufbau der Behörden sowie eine Aufschlüsselung der Amtsbezeichnungen

- Verzeichnisse mit den gebräuchlichen Abkürzungen aus der Zeit

- Inventare zu Aktenbeständen und Nachlässen

- Wissenschaftliche Einführungen zu den Quellenbeständen und Statistiken

Zudem gibt es in der Datenbank eine Linksammlung zu wissenschaftlichen Geschichtsportalen und digitalen historischen Quellensammlungen, die einzelne Aspekte der Thematik behandeln.


* Grundlage von Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945 sind mehrere im De Gruyter Saur Verlag auf Mikrofiche oder in gedruckter Form erschienene Quelleneditionen, lizenzierte Quellenwerke von anderen Verlagen und bisher unveröffentlichte Materialien.



Tagesrapporte der Gestapoleitstelle Wien 1938-1945 / Daily Reports of the Gestapo Headquarters in Vienna 1938-1945
Hrsg. v. Brigitte Bailer und Wolfgang Form

Ab 1934 mussten die Gestapoleitstellen im ganzen Deutschen Reich Berichte über alle politischen Vorkommnisse der vergangenen 24 Stunden nach Berlin melden. Diese Berichte sollten die Stimmung, die politische Lage und die Sicherheitsverhältnisse charakterisieren. Diese Regelung galt später auch für das nunmehr angeschlossene Österreich. Kurz vor Kriegsbeginn erließ das NS-Regime neue Anweisungen für die Ausfertigung der so genannten Tagesrapporte. Sie sollten nun knapper gehalten sein und vor allem über die kommunistischen und marxistischen Bewegungen im Lande berichten.

Die Tagesrapporte der Gestapoleitstelle in Wien werden nun in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW), Wien, und dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse an der Philipps-Universität Marburg erstmals herausgegeben und der historischen Forschung online zugänglich gemacht. Zu keiner anderen Gestapoleitstelle ist eine solche Quellendichte vorhanden.

Der erste überlieferte Tagesrapport für die Gestapoleitstelle Wien datiert auf den 2. September 1938. Bis zum Ende des NS-Regimes wurden aus Wien etwa 810 Berichte an die Zentrale in Berlin versandt, die regelmäßig Hinweise zu folgenden Rubriken gaben:

- Linke Opposition, wie KPÖ und andere marxistische Gruppen

- Nationale Opposition (Vaterländische Front)

- Opposition (Ziviler Ungehorsam, Renitenz, Äußerungsdelikte, Abhören ausländischer Rundfunksendungen)

- Katholische Bewegung / Politischer Katholizismus

- NSDAP und Gliederungen

- Juden

- Homosexuelle

- Presse

- Sekten

- Wirtschaftsfragen

- Sonstiges, wie Zwangsarbeit (Verbotene Kontakte), Polen ("Wanderarbeiter")

Für die Edition konnten 741 Tagesrapporte mit 5.795 Seiten ausgewertet werden. Etwa 70 Rapporte sind verschollen. Die digitalen Faksimiles sind im Volltext durchsuchbar und über einen Personen- und Sachindex erschlossen. Insgesamt liefert die Datenbank Informationen zu knapp 16.000 von der Gestapo verhafteten oder überwachten Männern und Frauen.

Zusätzlich enthält die Datenbank personalisierte Links zur Fotosammlung "Nicht mehr anonym. Fotos aus der Erkennungsdienstlichen Kartei der Gestapo Wien" des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW), die neben Fotographien und biographischen Eckdaten auch allgemeine Informationen über die NS-Verfolgung enthält.

Zusammen bildet dieses Material eine ideale Ergänzung zu den Stimmungs- und Lageberichten aus anderen Teilen des Reiches, die bereits in der Reihe Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert Online veröffentlicht wurden.

Die Inhalte der Datenbank können separat sowie in Kombination mit den Inhalten der Datenbank Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945 durchsucht werden.

Die Tagesrapporte sind eine bisher kaum editorisch genutzte zeithistorische Quelle allerersten Ranges. Sie spiegeln in erschreckender Komplexität den Fokus der politisch motivierten Verfolgung durch die Gestapo wieder. Damit ist nun das erste geschlossene Kapitel der Verfolgungsstrukturen der Gestapo am Beispiel Wiens aufgeschlagen.

Pluspunkte :

- 741 Tagesrapporte, 5.795 Seiten

- Die Gestapoleitstelle in Wien ist die einzige, deren Bestand fast vollständig erhalten ist.

- Das Material ist bisher unveröffentlicht.

- Die Datenbank ist die ideale Ergänzung zu den bereits in der Reihe veröffentlichten Stimmungs- und Lageberichten aus anderen Teilen des Reiches.



Neue Ansätze und Aspekte für die Forschung

In der Datenbank Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945 stehen die verschiedenen Quelleneditionen nun im Volltext über vielfältige Suchzugänge zur Verfügung.

Zusätzlich wurden aus den einzelnen Editionen die Register der Namen, Institutionen und Organisationen, Orte und Sachbegriffe zusammengeführt und können nun gemeinsam durchsucht werden. Die Datenbank besitzt dadurch eine Bedeutung, die weit über die Addition der enthaltenen Ausgangseditionen hinausgeht.

Die Quellen verzeichnen annähernd 100.000 Namen von Personen, die im "Dritten Reich" als Opfer oder Täter erfasst waren. Etwa 12.000 Regierungsbehörden, Ämter, Institutionen, Gruppen, Widerstandsorganisationen, Vereine, Parteien, Unternehmen und sonstige öffentliche oder private Einrichtungen, die während der NS-Zeit eine Rolle als Teil des Herrschaftsapparats oder im Widerstand spielten, sind in Dokumenten enthalten oder waren Gegenstand eines Schriftwechsels. Zu 20.000 Orten werden Fundstellen in den Quellen angezeigt. Alle Dokumente sind durch eine Vielzahl von Sachbegriffen zusätzllich inhaltlich erschlossen.

Die für die einzelnen Quelleneditionen in den Registerbänden geleistete Arbeit der Identifizierung von Personen, Gruppen, Organisationen und Orten wird in der Datenbank für alle Dokumente nutzbar gemacht. Die Zusammenführung der verschiedenen Quellenbestände und die Durchsuchbarkeit der Dokumente über integrierte Indexlisten und über die Volltextsuche ermöglichen erstmals, Einsichten in bisher noch nicht entdeckte Zusammenhänge zwischen den Dokumenten aufzudecken.

Der wissenschaftliche Beirat

Ein wissenschaftlicher Beirat aus renommierten Historikern, Archivaren und Bibliothekaren hat den De Gruyter Saur Verlag inhaltlich beraten und für die Datenbank einführende Texte in die Themen Nationalsozialismus, Holocaust und Widerstand sowie Exil verfasst.

Prof. Dr. Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

Dr. Brita Eckert, Die Deutsche Bibliothek - Deutsches Exilarchiv 1933-1945

Dr. Josef Henke, Bundesarchiv Koblenz

Prof. Dr. Peter Longerich, Professor für Moderne Deutsche Geschichte des Research Centre for the Holocaust and Twentieth-Century History an der Royal Holloway University of London

Dr. Elisabeth Niggemann, Generaldirektorin, Die Deutsche Bibliothek

Prof. Dr. Hermann Rumschöttel, Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns

Dr. Udo Wengst, Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte

Merkmale und Funktionalitäten der Datenbank:

Suchmodi und Suchkategorien:

Einfache Suche

Erweiterte Suche:

Namen

Institutionen und Organisationen

Orte

Sachbegriffe

übergreifender Index

Volltext

Datum

Dokumentgruppe

Dokumenttyp

Ursprungspublikation

und andere

Weitere Merkmale

Indexlisten, Boole'sche Operatoren, Distanzoperatoren,

Trunkierung

Sprache Sprache der Dokumente:

Deutsch (über 98%); einige Dokumente in anderen Sprachen

Sprachen der Benutzeroberfläche: Deutsch und Englisch

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