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Lochner-Gebetbuch

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Köln 1451

CD-ROM

Verlag :: Publisher

Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

 

Systemvoraussetzungen :: System requirements

Windows

Preis :: Price*

30,00 EUR

*Der Preis versteht sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer und Versandspesen.
Preisänderungen vorbehalten.
Price exclusive of VAT and shipping charges. Prices are subject to change.

Das Angebot richtet sich nicht an Verbraucher i. S. d. § 13 BGB und Letztverbraucher i. S. d. PAngV.

ISBN/ISSN

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Bestellnummer bei digento :: digento order number

103948

Verlagsinformation :: Publisher's information

Das Darmstädter Stundenbuch aus dem Jahr 1451 ist durch seine aufwendige Ausstattung ein Prachtstück der Buchmalerei des Spätmittelalters. Das Besondere ist nicht nur sein zierliches Format, sondern die vorzügliche Ausstattung in Schrift und Buchmalerei, die in der Forschung dem Maler Stefan Lochner zugeschrieben wird. Die Bildausstattung mit zarten Bildern in einer ungewöhnlich großen Zahl von 57 figürlichen Initialen ist von sehr hoher Qualität und läßt sich stilistisch mit der Tafelmalerei dieser Zeit vergleichen. In den äußerst fein gemalten Miniaturen vollzieht sich derselbe Stilwandel, der in der Tafelmalerei mit dem Kölner Maler Lochner verbunden wird. Er zeichnet sich durch die Rezeption erster Anregungen aus der altniederländischen Kunst aus und macht die Zuschreibung zu Lochner wahrscheinlich. Zarte Ranken aus echtem Gold, die mit phantasievollen farbigen Blüten und Früchen gefüllt sind, schmücken in verschwenderischem Reichtum die Seitenränder des kleinen Buches. Diese Randverzierungen sind von ungewöhnlicher Kostbarkeit und wurden für spätere illuminierte Handschriften vorbildlich.

1805 gelangte das Werk mit der Sammlung des Barons Hüpsch von Köln nach Darmstadt. 1850 wurde das Stundenbuch zum ersten Mal von dem Berliner Kunsthistoriker Gustav Friedrich Waagen gewürdigt und die Nähe zu Lochner erkannt. Das Stundenbuch hat seit seiner Entdeckung immer wieder im Mittelpunkt des Forschungsinteresses gestanden, und seine Schönheit und der Glanz seines Buchschmucks verfehlten auch nie die Wirkung auf das kunsthistorisch interessierte Publikum.

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